Speiseröhrenkrebs
„Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist eine Erkrankung, bei der Krebszellen im Gewebe der Speiseröhre gefunden werden. Zu den Hauptrisikofaktoren zählen die Konsumation hochprozentigen Alkohols und das Rauchen", sagt Univ. Prof. Eisterer.
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Eisterer
Leben & Alltag
Nach der Operation sowie in einem sehr fortgeschrittenen Krankheitsstadium kann der Patient unter Umständen die Nahrung nicht mehr auf natürlichem Weg (oral, d. h. durch den Mund) aufnehmen. In einem solchen Fall stehen zwei Ernährungsformen zur Verfügung, die – nach ausführlicher Anleitung – auch zu Hause anwendbar sind:
- Enterale Ernährung (Sondenernährung): Die Nahrung wird über eine Sonde durch Nase und Rachen oder mittels Katheter über die Bauchdecke in den Magen oder nach Entfernung der Speiseröhre in den Dünndarm geführt.
- Parenterale Ernährung: Die Nährstoffe werden über einen zentralen Venenkatheter direkt in die Blutbahn abgegeben. Diese Art der Ernährung wird nur eingesetzt, wenn die enterale Ernährung nicht möglich ist.
Wichtig ist während des Krankheitsverlaufs auf eine ausreichende Kalorienzufuhr zu achten. Allfällige Geschmacksstörungen nach der Operation sollten mit der Zeit wieder verschwinden.
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