Die Entfernung einer Niere stellt in der Regel keine Umstellung im Alltag dar, da man mit einer Niere auch ein langes, gesundes Leben führen kann. Bei Vorliegen von Tochtergeschwülsten, wo medikamentöse Therapien erforderlich sind, besteht durch engmaschigere ambulante Kontrollen im Krankenhaus sowie durch etwaige Nebenwirkungen sehr wohl eine Veränderung im Alltag. Aus heutiger Sicht stellen alle Therapien, die wegen Tochtergeschwülsten verabreicht werden, Dauertherapien dar; also in etwa wie bei einem Diabetiker, der täglich sein Insulin braucht. Viele Medikamente können aber bereits in Tablettenform eingenommen werden. Die meisten Patienten können daher dennoch ihrem Beruf nachgehen, auf Urlaub fahren (jegliche Urlaubsdestination ist möglich) und ihre Freizeit nach Belieben gestalten. Es gibt keine allgemeinen Einschränkungen, sondern nur individuelle, in Abhängigkeit von der Therapieverträglichkeit und dem Ansprechen auf die Therapie.