Der Verlauf einer Myelomerkrankung kann sehr unterschiedlich sein. Kommt es nach Beendigung der Erstbehandlung zum völligen Verschwinden der Erkrankungszeichen (komplette Remission), kann mit einem sehr günstigen Ergebnis gerechnet werden. Oft verbleiben die Patienten über lange Zeit und ein kleiner Teil für immer in Remission. Bei einem Großteil der Patienten kommt es allerdings zum neuerlichen Auftreten von Krankheitssymptomen, sodass eine Wiederbehandlung erforderlich ist. Mit zunehmender Zahl der Wiederbehandlungen verringert sich die Möglichkeit auf ein gutes Behandlungsergebnis.
Patienten mit Multiplem Myelom sollten sich gegen Influenza, H1N1, Pneumokokken, Meningokokken und Haemophilus impfen lassen, da ein Teil der Patienten einem erhöhten Infektionsrisiko unterliegt. Weiters empfiehlt sich die Einholung umfassender Information über die Erkrankung zum Beispiel in Tumorzentren und in Selbsthilfegruppen, die Betreuung in der Hand von spezialisierten Ärzten, und entgegen früheren Annahmen, körperliche Aktivität.