Der Magen liegt in Verlängerung der Speiseröhre im Oberbauch, direkt unter dem Zwerchfell. Er mündet über den Pförtner in den Zwölffingerdarm. Es handelt sich um ein innen mit Schleimhaut überzogenes muskulöses Hohlorgan.
Die bösartige Geschwulst des Magens nennt man Magenkrebs oder Magenkarzinom. Dabei können in der feingeweblichen (pathologischen) Untersuchung mehrere Typen unterschieden werden. Die Ursachen für die Entstehung eines Magenkarzinoms sind nicht eindeutig geklärt, als Risikofaktoren gelten jedoch:
In der westlichen Welt ist die Zahl der an Magenkrebs erkrankten Patienten über die letzten Jahrzehnte rückläufig. Die Anzahl der Neuerkrankungen schwankt zwischen 10 und 15 Fälle auf 100.000 Einwohner pro Jahr. Dabei sind Männer häufiger betroffen als Frauen; der Großteil der Patienten ist über 65 Jahre alt.
Ein klassisches Vorsorgeprogramm besteht in westlichen Ländern nicht. Wenn jedoch Risikofaktoren bestehen (siehe oben) oder Beschwerden sich auf Therapie nicht innerhalb von ein bis zwei Wochen bessern, sollte eine Magenspiegelung (Gastroskopie) erfolgen.
Durch rechtzeitige Diagnose können Patienten mit Magenkrebs geheilt werden. Die Früherkennung läuft dabei über die Magenspiegelung mit feingeweblicher Untersuchung. Leider werden aber zwei Drittel der Patienten erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert.
In der Frühform verläuft der Magenkrebs häufig beschwerdearm. Wenn Beschwerden (siehe unten) länger als ein bis zwei Wochen andauern, sollte jedoch eine weitere Abklärung durchgeführt werden.
Typische Warnsymptome sind unter anderem: