Die CMML ist eine bösartige Knochenmarkerkrankung, die ihren Ausgang von einer Knochenmarkstammzelle nimmt. Es resultiert eine Vermehrung der Monozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die normale Blutbildung wird schließlich verdrängt.
Genaue Zahlen über die Häufigkeit der Erkrankung existieren nicht, sie ist selten und tritt mit einer Inzidenz von etwa ein bis drei pro 100.000 Menschen pro Jahr auf. Die CMML ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters, das mediane Alter bei Diagnosestellung beträgt 65 – 75 Jahre. Männer sind doppelt so häufig betroffen als Frauen, die Ursache dafür ist unklar.
Spezielle Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen sind derzeit nicht etabliert.
Symptome ergeben sich meist aus den Veränderungen im Blutbild:
Beschwerden durch eine vergrößerte Milz (Splenomegalie) oder vergrößerte Leber (Hepatomegalie) kommen in unterschiedlicher Häufigkeit vor.