Nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch über die bestehenden Beschwerden und einer exakten körperlichen Untersuchung stehen heutzutage für nahezu sämtliche Krebserkrankungen ausgezeichnete Methoden zur Feststellung der Diagnose zur Verfügung.
Es sind dies insbesondere die Methoden der bildgebenden Verfahren, wie Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanzuntersuchungen, PET-Untersuchung, aber auch nuklearmedizinische Untersuchungen wie die Szintigraphie, etc.
Je nach vermutetem Entstehungsort der Krebserkrankung, gelangen zusätzlich sogenannte endoskopische, das Innere des Körpers sichtbar machende Methoden, zur Anwendung. Es sind dies zum Beispiel die sogenannte Magen-Darmspiegelung, aber auch die Untersuchung der Luftröhre mittels sogenannter Bronchoskopie. Auch die Harnwege und die Harnblase können durch entsprechende Besichtigung der inneren Oberfläche, bei Verdacht auf Krebserkrankung, untersucht werden. Die meisten dieser Untersuchungsmethoden werden ergänzt durch spezielle Blutuntersuchungen, aber auch Untersuchungen anderer Körperflüssigkeiten.
Schlussendlich erfolgt die Sicherung der Diagnose Krebs praktisch immer durch eine Gewebsentnahme mittels Punktion der jeweiligen Geschwulst, oder aber mittels eines kleinen operativen Eingriffs. Der endgültige Beweis des Vorliegens einer Krebserkrankung wird durch die Gewebsaufarbeitung (Histologie) erbracht.