Die Diagnostik erfolgt mittels Bildgebung durch Magnetresonanztomographie mit Kontrastmittel. Die Bestätigung und die Gewebsdiagnostik erfolgt mittels neuropathologischer Diagnostik
Die Behandlung der Glioblastome hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Individuell soll die maximal mögliche Tumorresektion durch eine neurochirurgische Operation gemacht werden. Darauf folgt für 6 Wochen Bestrahlung des Tumorbetts mit einer Gesamtdosis von 60 Gy (30x2 Gy) und orale (schluckbare) Chemotherapie mit Temozolomide, die noch 6 Monate nach Ende der Bestrahlung fortgesetzt wird. Durch diese Therapie konnte das Überleben der Patienten deutlich verlängert werden und sie ist im Allgemeinen gut verträglich. Derzeit werden sehr viele weitere neuartige Medikamente in Studien geprüft.
Im ersten und zweiten postoperativen Jahr erfolgen Nachsorgekontrollen mit MRT und klinischer Kontrolle in dreimonatigen Abständen, später können die Intervalle gelockert werden.